BARMER schließt weiteren Rabattvertrag zur
Versorgung von Typ-2-Diabetikern mit Insulinanaloga
Versicherte
erhalten ihre Medikamente ohne Mehrkosten
Wuppertal (18.10.2006) 93 Prozent aller BARMER versicherten Typ 2-Diabetiker, die mit kurzwirksamen Insulinanaloga behandelt werden, können ihre Therapie wie gewohnt fortsetzen und brauchen keine Mehrkosten zu zahlen. Dies regelt ein neuer Rabattvertrag mit dem Pharmahersteller Novo Nordisk. Bereits in der letzten Woche hatte die BARMER einen entsprechenden Vertrag mit dem Hersteller Lilly geschlossen. 93 Prozent aller BARMER Versicherten, die mit kurzwirksamen Insulinanaloga behandelt werden, beziehen ihr Medikament von einem der beiden Hersteller. Somit brauchen Ärzte und Patienten die Therapie trotz eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nicht umzustellen.
Nach einer Anfang Oktober in Kraft getretenen Entscheidung des G-BA können kurzwirksame Insulinanaloga nur noch dann von den Kassen übernommen werden, wenn sie nicht teurer als kurzwirksame Humaninsuline sind. Genau dies erreicht die BARMER jetzt mit den Rabattverträgen. Die BARMER führt zudem Verhandlungen mit einem weiteren Hersteller der kurzwirksamen Insulinanaloga und rechnet damit, in Kürze einen weiteren Rabattvertrag abzuschließen. Ärzte und Apotheker werden über ihre Standesorganisationen entsprechend informiert.
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