Behandlung infizierter und infektionsgefährdeter
Wunden
Klinische Studie bestätigt wundheilungsfördernde Wirkung der silberhaltigen
Salbenkompresse Atrauman Ag
Heidenheim, 21.09.2006. Mit Atrauman Ag können Patienten, die an chronischen Wunden leiden, wirksam behandelt werden. Dies zeigt eine klinische Studie, in deren Verlauf die Wundbeläge bei der Behandlung mit Atrauman Ag deutlich zurückgingen. Gleichzeitig bildete sich vermehrt Granulations- und Epithelgewebe. Der Anteil der Wunden mit klinischen Symptomen einer Infektion verringerte sich von 60 % auf 20 % . In Laborversuchen wiederum konnte das ausgezeichnete Nutzen-Risiko-Verhältnis von Atrauman Ag belegt werden. Die silberhaltige Salbenkompresse gibt einerseits genug Silberionen ab, um Bakterien schnell und lang andauernd abzutöten. Andererseits ist jedoch die Konzentration an Silberionen so niedrig dosiert, dass die Zytotoxizität auf die Zellen im Wundgebiet sehr gering ist.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Publikation in der Fachzeitschrift „Skin Pharmacology and Physiology (Skin Pharmacol Physiol 2006; 19: 140-146). In Laborversuchen konnte die hohe antimikrobielle Wirkung der silberhaltigen Salbenkompresse gezeigt werden, die ein breites Spektrum gram-positiver und -negativer Bakterien zuverlässig abtötete. Die bakterizide Wirkung setze dabei sehr schnell ein und hielt über einen Zeitraum von mehr als 9 Tagen an. Gleichzeitig belegten Versuche mit humanen Keratinozyten, dass Atrauman Ag im Vergleich zu andere kommerziell erhältlichen silberhaltigen Wundauflagen nur einen geringen zytotoxischen Effekt auf Zellen im Wundgebiet hat. Denn Atrauman Ag gibt nur so viele Silberionen an die Umgebung ab, wie für eine effektive bakterizide Wirkung notwendig ist.
Dass die geringen Mengen an freigesetzten Silberionen den Heilungsprozess chronischer Ulzera zu unterstützen scheinen, konnten die Autoren in einer klinischen Studie mit 86 Patienten feststellen. Bei der Behandlung mit Atrauman Ag verbesserte sich der Zustand der überwiegend chronischen Wunden deutlich. Der Anteil der von Belägen bedeckten Wundfläche verringerte sich von 59,2 % auf 35,8 %. Die von Granulationsgewebe bedeckte Wundfläche nahm von 27 % auf 40 % zu, die mit Epithelgewebe von 12,1 % auf 24 %.
„Mit Atrauman Ag steht dem Wundtherapeuten eine wirksame Wundauflage zur Verfügung, um phasenübergreifend infizierte und infektionsgefährdete Wunden effektiv behandeln zu können. Gerade therapeutisch nur schwer zu beeinflussende Wunden profitierten von der Lokaltherapie mit Atrauman Ag“, so das Fazit der Autoren.
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