Zur Navigation springenZum Inhalt springenZur Zweitnavigation springenZur Suche springen
Zweitnavigation
Gesundheitspolitik | Service | Termine | Kids | Presse Dritte | Literatur | Reise | Links | Selbstverpflichtung

Schriftfarbe ändern:
invertieren zurücksetzen

zurück zur Rubrik
Presse »
Sie befinden sich in der Rubrik
Pressemeldung

Happy birthday Lantus® - Fünf Jahre Insulin glargin in der Diabetestherapie in Deutschland

Frankfurt, 29. Juni 2005 – Lantus® (Insulin glargin) von sanofi-aventis feiert Geburtstag! Seit der Einführung von Insulin glargin in Deutschland vor fünf Jahren hat sich die Therapiewelt bei Typ-1- und vor allem für Typ-2-Diabetes entscheidend verändert. Die BOT (Basalunterstützte Orale Therapie) mit Insulin glargin hat sich in der Praxis bewährt und ist inzwischen eine anerkannte Behandlungsoption. Lantus® hat sich dabei für Typ-2-Diabetiker als ideales Einstiegsinsulin erwiesen: Die orale Therapie wird beibehalten und zusätzlich nur einmal täglich Insulin glargin gespritzt. Durch das gleichmäßige Wirkprofil des Basalinsulins wird der Blutzucker rund um die Uhr effektiv gesenkt und die Patienten müssen keine vermehrten Hypoglykämien fürchten. Seit dem Jahr 2000 bis heute werden bereits mehr als eine Million Patienten in 74 Ländern mit Lantus® therapiert, das entspricht 3,7 Millionen Patientenjahren Erfahrung. Das Insulinanalogon zählt mit aktuell über 750 Publikationen zu den bestuntersuchten Arzneimitteln weltweit. Die Meilensteine der Lantus®-Story in der klinischen und praktischen Anwendung sowie die neuesten Studiendaten zu Insulin glargin waren Thema der Pressekonferenz „5 Jahre Lantus® in der Diabetestherapie – ein Jubiläum mit Zukunft“.

BOT mit Insulin glargin: einfach und effizient

Eine der wichtigsten Studien für die Historie von Lantus® ist die Meta-Regressionsanalyse von Yki-Järvinen, in der die Daten aus drei klinischen Studien mit 1.800 Typ-2-Diabetikern unter BOT mit Insulin glargin und NPH-Insulin verglichen werden, so Professor Dr. Hellmut Mehnert, München. Die mit Lantus® behandelten Diabetiker wiesen eine bessere Stoffwechselkontrolle und gleichzeitig signifikant weniger nächtliche Hypoglykämien als die NPH-Patienten auf. Dies bestätigt auch die „Treat-to-Target“-Studie von Riddle et al. (2003), erklärte Professor Dr. David Raymond Owens, Penarth, UK: Im Vergleich zu NPH-Insulin konnte unter Insulin glargin der HbA1c-Wert um 0,9 Prozent stärker gesenkt werden, ohne das Risiko von Hypoglykämien zu erhöhen. Die jüngst publizierte LAPTOP-Studie von Janka et al. (2005) zeigt, dass der Einstieg in die Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes mit einmal täglicher Gabe von Insulin glargin einfacher und wirksamer ist als die Therapie mit zweimal täglich Mischinsulin. Die BOT mit Insulin glargin führte zu einer signifikant stärkeren Reduktion des HbA1c-Wertes (-1,64 vs -1,31 Prozentpunkte). Mehr Patienten erreichten sowohl das HbA1c-Ziel von kleiner 7,0 Prozent ohne bestätigte nächtliche Hypoglykämie als auch das Ziel eines Nüchternglukosewertes £ 100 mg/dl. Unter Lantus® traten signifikant weniger bestätigte Hypoglykämien auf (4,07 vs 9,87/Patientenjahr). Zudem bestand ein Trend zu geringerer Gewichtszunahme unter der BOT mit Insulin glargin, erläuterte Privatdozent Dr. Andreas Hamann, Bad Nauheim. Abschließend ergänzte Owens, dass auch Typ-1-Diabetiker von dem gleichmäßigen Wirkprofil des Insulin glargins profitierten, insbesondere im Zusammenhang mit kurz wirkenden Insulinanaloga. Die Therapie ist flexibel, gut in den Tagesablauf des Patienten einzugliedern und ermöglicht eine nahezu physiologische Blutzuckereinstellung.

ORIGIN: größte, weltweite Outcome-Studie mit Lantus®

Zu den neuesten Studien über Insulin glargin gehört ORIGIN, die erste Langzeitstudie mit Typ-2-Diabetikern seit der UKPD-Studie, die außerdem die erste Langzeitstudie mit einem Insulinanalogon ist, berichtete Hamann. Diese multinationale, multizentrische, randomisierte Studie an der 10.000 Patienten teilnehmen, überprüft, inwieweit die Verabreichung von Insulin glargin bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko und gleichzeitig leicht erhöhten Plasmanüchternglukosewerten, einer gestörten Glukosetoleranz oder Typ-2-Diabetes eine Reduktion der Diabetesbedingten KHK-Endpunkte Herzinfarkt bzw. Tod durch Herzinfarkt bewirken kann. Die ersten Ergebnisse der ORIGIN-Studie sind voraussichtlich im Jahre 2008 zu erwarten.

Nutzen der BOT für den Hausarzt

Die Praxistauglichkeit von Lantus® hat die Diabetestherapie in den letzten Jahren grundlegend verändert. Seit der Einführung der BOT mit Insulin glargin hat sich die Insulintherapie sowohl für den Patienten als auch für den betreuenden Arzt wesentlich vereinfacht, erläuterte hierzu Privatdozent Dr. Klaus-Jürgen Ruhnau, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe aus Berlin. Der Einstieg in die Insulinbehandlung ist keineswegs nur noch Sache der Spezialisten. Auch der Hausarzt kann den Patienten beim Start in die Insulintherapie begleiten und anleiten. Das Therapieprinzip ist einfach und effizient und kann daher den Patienten gut vermittelt werden. Zudem können die Ärzte leichter die psychologische Insulin-Barriere bei ihren Patienten überwinden. Entscheidende Vorteile für den Patienten sind vor allem die nur einmal tägliche Injektion, das drastische Absenken bedrohlicher Unterzuckerungen und ein konstantes Körpergewicht. Die BOT mit Lantus® sei der ideale Einstieg zu „aufwendigeren“ Insulin-Therapie-Regimen, schloss Ruhnau.

sanofi-aventis – Ein starker Partner in der Diabetestherapie

Diabetes hat bei sanofi-aventis in Deutschland eine herausragende Bedeutung, so Dr. Michael Lange, Direktor Marketing Diabetologie bei sanofi-aventis, Berlin. Seit über 80 Jahren bietet das Unternehmen aus der Tradition deutscher Forschung heraus von oralen Antidiabetika bis zu Insulinen die komplette Palette zur Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Am weltweiten Forschungs- und Produktionsstandort Frankfurt wurden seit dem Jahr 2000 rund eine Milliarde Euro im Bereich Diabetologie investiert. Dort befindet sich mit 1.500 Arbeitsplätzen der weltweit größte Produktionsstandort für Insuline. Zu dem einzigartigen, umfassenden Service-Angebot in der Diabetologie zählt unter anderem die wissenschaftliche Online-Bibliothek www.lantus-studiencenter.de, in der sich Ärzte über die zahlreichen Publikationen zu Insulin glargin informieren können. Als Partner in der Diabetologie sieht sich sanofi-aventis darüber hinaus verpflichtet durch Sensibilisierung und Aufklärung dazu beizutragen, das Risiko für Neuerkrankungen zu vermindern und die Versorgung der Diabetiker zu optimieren: Daher wurde im Frühjahr 2005 gemeinsam mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und Medien die bundesweite Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7.“ (www.gesuender-unter-7.de) gestartet. Hier informierten sich mehr als 60.000 Menschen über die Volkskrankheit Diabetes und 7.000 Interessierte führten einen Diabetes-Risikocheck durch.

sanofi-aventis

Die sanofi-aventis Gruppe ist das drittgrößte Pharmaunternehmen weltweit und die Nr. 1 in Europa. Basierend auf einer der erfolgreichsten pharmazeutischen Forschungen weltweit, entwickelt sanofi-aventis führende Positionen in sieben therapeutischen Kernbereichen: Herzkreislauf, Thrombose, Onkologie, Diabetes/Stoffwechselerkrankungen, Zentrales Nervensystem, Innere Medizin und Impfstoffe. Die sanofi-aventis Gruppe ist in Paris (EURONEXT : SAN) und in New York (NYSE - SNY) gelistet.

Ihr Kontakt:

Andrea Klimke-Hübner
sanofi-aventis Gruppe
Brand & Scientific Communications
Königsteiner Straße 10
65812 Bad Soden am Taunus

Tel: +49 (0) 69 - 305 - 83003
Fax: +49 (0) 69 - 305 - 28402
E-Mail: Andrea.Klimke-Huebner@sanofi-aventis.com

 

 nach oben