Seine Königliche Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg unterstützt neue Stiftung Dianiño für diabeteskranke Kinder
Die Zahl der in Deutschland an Diabetes erkrankten Kinder nimmt stark zu. Die Diagnose Diabetes bedeutet für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen, dass sie ihr Leben nach der chronischen Erkrankung ausrichten müssen. Eine Situation, die für viele eine große Belastung ist. Mit dem Ziel "Kindern mit Diabetes eine Zukunft" will die Stiftung Dianiño Familien den Umgang mit Diabetes erleichtern. Der Schirmherr Seine Königliche Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg unterstützt die Gründungsveranstaltung. Experten aus dem Kuratorium der Stiftung stellen die wichtigsten Projekte jetzt erstmalig vor.
Friedrichshafen, 8. April 2005. Morgens, acht Uhr in manchen deutschen Kinderzimmern: "Dein Blutzuckerwert liegt schon wieder unter 60. Wann und was hast du gestern Abend gegessen?" Eltern "zuckerkranker" Kinder müssen sich oft sorgen. Und das gilt nicht nur für die gefürchtete Unterzuckerung am Morgen und in der Nacht. Diabetes hat Auswirkungen
auf das Familienleben, auf Kindergarten und Schule und auf fast alle Freizeitaktivitäten. Die Besonderheiten im Umgang der Erkrankung müssen stets berücksichtigt werden. Damit Eltern mit der Belastung nicht alleine stehen müssen, gibt es jetzt qualifizierte Hilfe von der Stiftung Dianiño. Den offiziellen Startschuss gibt der Baden-Württembergische Regierungspräsident Hubert Wicker, der auf der Gründungsveranstaltung im Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg heute die Stiftungsurkunde überreicht.
Die von betroffenen Müttern gegründete Stiftung ist die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland, die sich um die besonderen Probleme diabeteskranker Kinder kümmert. Dianiño möchte gemeinsam mit Eltern, Institutionen wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäusern den an Diabetes erkrankten Kindern und Jugendlichen eine sorgenfreie Kindheit ermöglichen. Daher lautet das Motto der Stiftung auch "Kindern mit Diabetes eine Zukunft".
Von Eltern für Eltern: aktuelle Projekte
Die Stiftung Dianiño mit Sitz in Friedrichshafen wurde von Ingrid Pfaff und Nicole Bungart im November vergangenen Jahres gegründet. Heute fungieren die engagierten Mütter als Vorsitzende. Die junge Stiftung möchte zahlreiche wichtige Projekte anschieben wie beispielsweise der Aufbau der Diabetes-Nannies und die Einrichtung eines Sorgentelefons.
Als speziell ausgebildete Diabetes-Beraterinnen besuchen die Diabetes-Nannies auf Wunsch die Familien zu Hause. Die in der Betreuung und Versorgung von Kindern mit Diabetes mellitus besonders erfahrenen Betreuerinnen kümmern sich vor allem um die psychosozialen Schwierigkeiten, die in der Familie auftreten. Denn immer wieder kann es im
familiären Umfeld zu erschwerten Lebenssituationen kommen. Sei es durch veränderte Familienstrukturen, zum Beispiel Geburt eines Geschwisterchens oder auch soziale Notlagen, wie etwa Arbeitslosigkeit. Solche Faktoren beeinflussen stark den Umgang mit dem "ungeliebten Gast" – dem Diabetes – zu Hause. Die Nannies übernehmen die Betreuung, nach Absprache mit dem behandelnden Arzt und den Diabeteszentren, in den Familien vor Ort.
Das Sorgentelefon der Stiftung Dianiño hilft bei alltäglichen Nöten und Problemen der Kinder, die im Zusammenhang mit Diabetes auftreten. Das können zum Beispiel psychische Krisen sein, weil die Kinder unter Umständen ihre Situation als ausweglos empfinden. Auch Schwierigkeiten in Kindergarten und Schule oder im sozialen Umfeld der Kinder können hier Thema sein. Am Sorgentelefon beteiligen sich Ärzte, Diabetesberaterinnen, Psychologen, Lehrer, Juristen und Sozialarbeiter – aber auch erfahrene Eltern, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Insgesamt ist die Stiftung Dianiño eine Anlaufstelle für
Betroffene, Angehörige und Betreuer von diabeteskranken Kindern und
Jugendlichen. Wer der Stiftung helfen möchte, kann entweder ehrenamtlich
tätig werden oder eine Geldspende zur Verfügung stellen.
Spendenkonto: 9009 000 bei der Volksbank Friedrichshafen,
Bankleitzahl: 651 901
10.
Auch Roche Diagnostics – mit der Marke Accu Chek weltweit führend im Bereich von Blutzuckermesssystemen und Insulinpumpen – unterstützt die Stiftung Dianiño.
Pressekontakt:
fischerAppelt Kommunikation GmbH
Anke Meier
Waterloohain 5
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Tel.: 040/899 699-934
E-Mail: ame@fischerappelt.de
Stiftung Dianiño
Ingrid Pfaff
Siemensstraße 8
88048 Friedrichshafen
Tel.: 07541 – 6 04 00 41
E-Mail: info@stiftung-dianino.de






