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Gesundheitspolitik

Tabelle Direktverträge
kurzwirksame Insulinanaloga
bei Typ 2-Diabetes

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GP-Info

Informationen zu gesundheitspolitischen Themen

 

DMP Diabetes
Links und Infos zum Thema Disease Management Programme Diabetes.

 

Stellungnahmen des DDB

Stellungnahmen des DDB zu Beschlüssen des G-BA

 

30.07.2010. Erstattungsfähigkeit für lang wirkende Insulinanaloga für Typ 2 Diabetiker gestrichen
Auswirkungen sind dramatisch spürbar

KASSEL, 30. Juli 2010 – Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Erstattungsfähigkeit lang wirkender Insulinanaloga bei Diabetes Typ 2 ist seit 15.07.2010 in Kraft. Danach ist es nur noch im Rahmen von Mehrwertverträgen („Rabattverträge“) möglich, Insulinanaloga zu Lasten der Krankenkassen zu erhalten. Die Hersteller von Sanofi-Aventis und Novo Nordisk bemühen sich derzeit intensiv um entsprechende Vereinbarungen mit den Kassen. Mit der Mehrzahl der Krankenkassen gibt es bereits Verträge. Trotz des negativen Beschlusses des G-BA könnte Hoffnung für die betroffenen Diabetiker aufkeimen. Doch leider sieht die Realität anders aus.
(weiter lesen)

 

05.07.2010. Pressemitteilung von BAG SELBSTHILFE e.V.:
Höhere Krankenkassenbeiträge gehen zu Lasten von Schwächeren

BAG SELBSTHILFE e.V. fordert: Keine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und Zusatzbeiträge

Die Bundesregierung von Union und FDP will die Krankenkassenbeiträge erhöhen. Geplant ist eine Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes von 14,9 auf 15,5 Prozent. Die Erhöhung soll das für 2011 prognostizierte Milliardendefizit bei den gesetzlichen Krankenkassen ausgleichen. Doch es kommen noch weitere Lasten auf die Versicherten zu, denn auch die Zusatzbeiträge sollen steigen. (weiter lesen)

 

30.06.2010. Glinide und Glitazone zur Diabetes-Therapie werden nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt.

DDB kritisiert Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses

KASSEL – Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollen Glinide und Glitazone künftig nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zu Lasten der Krankenversicherung verordnet werden. Der Bundesvorstand des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) hat diesen Beschluss scharf kritisiert. (weiter lesen)

 

22.06.2010. Der DDB fordert: Keine Einsparungen bei Schulungen für chronisch kranke Patienten

KASSEL. Nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 20. Juni dieses Jahres plane die Bundesregierung die Abschaffung von Schulungen für chronisch kranke Patienten. Diese Schulungen sind in die Disease-Managment-Programme (DMP) integriert. Als strukturierte Behandlungsprogramme sind diese insbesondere für chronisch Kranke sehr wichtig, um ihren Diabetes selbst managen zu können.
(weiter lesen)

 

17.06.2010. G-BA schließt Glinide und Glitazone zur Diabetes-Therapie von der Verordnungsfähigkeit zu Lasten der GKV aus

Berlin, 17. Juni 2010– Glinide und Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 können künftig nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin beschlossen und damit entsprechende Nutzenbewertungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) umgesetzt.
(Weiter lesen unter www.g-ba.de.)

 

14.06.2010. Bundesgesundheitsministerium stoppt Gemeinsamen Bundesausschuss.
Kosten und Nutzen von Analoginsulinen für Typ 2-Diabetiker erneut auf dem Prüfstand

KASSEL, 8. Juni 2010 – „Eine gute Entscheidung für die Diabetiker in Deutschland“ so kommentierte der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler die Intervention des Bundesgesundheitsministeriums gegenüber der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Verordnungsfähigkeit von lang wirkenden Insulinanaloga für Typ 2-Diabetiker. Im März 2010 hatte der G-BA beschlossen, lang wirkende Insulinanaloga aus der Kostenerstattungspflicht der Krankenkassen herauszunehmen. Betroffen waren die Insuline Glargin (Handelsname Lantus) und Detemir (Levemir). Diesen Beschluss hat das Bundesgesundheitsministerium jetzt beanstandet. Das Ministerium will eine erneute Bewertung der Wirtschaftlichkeit der lang wirkenden Insulinanaloga unter Einbeziehung der Gesamt-Therapiekosten.
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25.05.2010. Patientenbeauftragter will Patientenrechte stärken

Patientenbeauftragter will Patientenrechte stärken

KASSEL, 25. Mai 2010 – „Wir hoffen, mit dem Patientenbeauftragten einen Mitstreiter für mehr Rechte und Mitbestimmung der Patienten gefunden zu haben“. So fasste der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, das Gespräch mit MdB Wolfgang Zöller, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, zusammen. Zöller sprach sich in einem Gespräch mit Vertretern des Deutschen Diabetiker Bundes nachdrücklich für eine Stärkung der Patientenrechte in Form eines Patientenrechtegesetzes und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus.
(weiter lesen)

 

19.05.2010. Betroffene demonstrieren für eine gesicherte Versorgung

Betroffene demonstrieren für eine gesicherte Versorgung

KASSEL, 19. Mai 2010 – Mehrere hundert Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 haben mit Ihren Familien auf Initiative von diabetesDE und Deutscher Diabetiker Bund, unter Beteiligung weiterer Diabetesorganisationen, vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin demonstriert. Sie machten auf die Folgen aufmerksam, die mit der diskutierten Streichung der Erstattungsfähigkeit von kurz wirkenden Insulinanaloga entstehen. Im Bundesgesundheitsministerium wurde eine Petition mit 5000 Unterschriften übergeben, um eine negative Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zu verhindern.
(weiter lesen)

 

01.05.2010. Interview zu den Vorgängen im G-BA.
Pünktlich zum 1. Mai ein Vorabinterview mit unserem Bundesvorstandsvorsitzenden Dieter Möhler als Betroffenem und dem Diabetes Experten Dr. Karsten Milek zu den Vorgängen im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).
Hochbrisant!
Lesen Sie selbst: interview.pdf

Lesen Sie dazu auch das neue Diabetesjournal. Es wird interessant. Sie dürfen auf das neue Diabetesjournal 06/2010 (Erscheinungsdatum 25. Mai) gespannt sein!
www.diabetes-journal.de

 

20.04.2010. diabetesDE und DDB rufen zum Protest gegen den bevorstehenden G-BA Beschluss auf, keine kurz wirksamen Insulinanaloga mehr für Kinder zu erstatten!
(PDF, 79 KB)

 

24.03.2010. Pressemitteilung von diabetesDE:
Kinder mit Diabetes müssen weiterhin alle Insuline erhalten
diabetesDE ruft zum Protest auf:

Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen. Dafür setzen sich ihre Familien und Ärzte ein. diabetesDE unterstützt die Aktionen mit einer Petition im Deutschen Bundestag. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). In diesem stellt er fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten. Eine endgültige Stellungnahme des G-BA wird im Mai 2010 erwartet.
(weiter lesen: www.diabetesde.org)

 

24.03.2010. DDB-Vorsitzender Dieter Möhler fordert:
Patientenrechte im G-BA müssen gestärkt werden

KASSEL, 24. März 2010 – "Die Patientenvertreter müssen bei den Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA stärker beteiligt werden", fordert der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes DDB, Dieter Möhler. Vor allem wenn es darum geht, dass sogenannte Verordnungseinschränkungen die Verschreibung von Antidiabetika für ganze Diabetikergruppen quasi verbieten. "Wir als Patienten sind von solchen Entscheidungen wesentlich betroffen, dürfen aber nicht abstimmen. Das ist schon ein Skandal an sich." Auf die "juristischen Barrikaden" stieg der Rechtsanwalt jedoch, als ihm das Antragsrecht kürzlich verweigert wurde.
(weiter lesen)

 

15.03.2010. Pressemitteilung von BAG SELBSTHILFE e.V.:
Vorschläge des Bundesgesundheitsministers ungerecht und unsinnig

Die Vorschläge des Bundesgesundheitsministers Dr. Rösler zur Einführung einer sogenannten kleinen Kopfpauschale sind aus Sicht der BAG SELBSTHILFE ungerecht und unsinnig zugleich. "Es ist ungerecht, dass mit der kleinen Kopfpauschale reiche und arme Menschen mit einem gleich hohen Betrag zur Finanzierung des Gesundheitswesens herangezogen werden sollen." Dies sagt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.
(weiter lesen)

 

03.03.2010. Patienteninteressen müssen gewahrt bleiben

Dieter Möhler vertritt vehement die Interessen der Diabetiker (Foto: Peter Grewer, Messe Münster)

Anlässlich der Eröffnung des Patiententages der Diabetes Messe 2010 in Münster rief der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler die politisch Verantwortlichen dazu auf, bei den anstehenden Diskussionen um mögliche Veränderungen im Gesundheitswesen auf den Sachverstand der Patienten zurück zu greifen.
(weiter lesen)

 

03.03.2010. Der Deutsche Diabetiker Bund und sein Bundesvorsitzender, der Meininger Rechtsanwalt Dieter Möhler, kritisieren den Abschlussbericht des IQWiG zum Nutzen der Blutzuckerselbstbestimmung bei Diabetes mellitus Typ 2.
Hier wird die Behauptung aufgestellt, dass für alle Patienten, die mit oralen Antidiabetika behandelt werden, die Blutzuckerselbstbestimmung nutzlos sei. Diese Thesen sollen nun Grundlagen für den Gemeinsamen Bundesausschuss als höchstem Verwaltungsgremium in Deutschland sein, die Verordnungsmöglichkeit zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen nunmehr auszuschließen.
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