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Pressemeldung

Nach dem Vorbild des britischen Zweikammermodells:
diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) beschließen Gesamtorganisation

Berlin, Kassel, 19. Januar 2010 Bislang gab es im Bereich Diabetes in Deutschland keine Gesamtorganisation wie z.B. „Diabetes UK“ in Großbritannien: alle Patienten und Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Aus diesem Grunde trafen sich in Meiningen die Vorstände und Geschäftsführer von diabetesDE und dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), um eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Das Ziel: gemeinsam für eine möglichst gute Versorgung, Prävention und Forschung für Menschen mit Diabetes zu kämpfen.

In der „Meininger Erklärung“ (siehe Anhang) einigten sich die Vorstände darauf, in Zukunft zum gemeinsamen Wohl der Patienten zusammenarbeiten, sich zu informieren und abzustimmen. Als Vorbild soll das englische Zweikammermodell mit einer Kammer aus Diabetesfachleuten (DDG und VDBD) und einer Kammer für Betroffene und Interessierte (DDB und gegebenenfalls andere) gelten. Diese Kammern sind gewählte Delegiertenversammlungen, aus denen ein gemeinsamer Vorstand gewählt wird.

Es wird eine gemeinsame Satzungskommission gebildet, die auf dieser Basis einen Satzungsvorschlag entwickelt. Auf einer gemeinsamen Sitzung des Bundesvorstands des DDB und des Vorstands von diabetesDE wird dieser Vorschlag abgestimmt und beschlossen. Dieser Satzungsvorschlag wird dann dem erweiterten Bundesvorstand des DDB zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt, und in einem nächsten Schritt den Mitgliederversammlungen der DDG und VDBD im Mai 2010 vorgelegt werden.  Letztlich wird die neue Satzung durch eine Delegiertenversammlung von diabetesDE  beschlossen.

Die neue gemeinsame Organisation soll den Namen diabetesDE tragen, die DDG und VDBD, sowie der DDB bleiben als selbständige Organisationen erhalten.

Dieser Prozess soll bis zum Weltdiabetestag 2010 am 14. November abgeschlossen sein, der gemeinsam in Berlin ausgerichtet wird.

Die Vorsitzenden des DDB Dieter Möhler (2. von li.) und diabetesDE Prof. Thomas Danne (3. von li.) blicken im Beisein von (von links nach rechts) Manfred Flore (Geschäftsführer DDB), Prof. Hermann von Lilienfeld-Toal (Stellv. Vorsitzender DDB), Prof. Thomas Haak (Stellv. Vorsitzender diabetesDE) und Dr. Dietrich Garlichs (Geschäftsführer diabetesDE) zufrieden auf die "Meiniger Erklärung".

 

Ihr Kontakt für Rückfragen:

diabetesDE
Pressestelle
Nicole Mattig-Fabian
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 201 677-12
Fax: +49 (0)30 201 677-20
E-Mail: mattig-fabian@diabetesde.org
www.diabetesde.org

 

DDB
Bundesgeschäftsstelle
Manfred Flore
Goethestr. 27
34119 Kassel
Tel.: +49 (0) 561-7034770
Fax: +49 (0) 561-7034771
E-Mail: flore@diabetikerbund.de
www.diabetikerbund.de

 


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