Hilfswerk für Jugendliche Diabetiker und Deutscher Diabetiker Bund freuen sich über großzügige Spende
Mit strahlendem Gesicht hat der Geschäftsführer des Hilfswerks für Jugendliche Diabetiker, Uwe Scharf, einen Spendenscheck über 10.000 € in Empfang genommen. Die Spende der Firma MSD Sharp & Dohme ist auf Vermittlung des Vorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, zu Stande gekommen. MSD hatte bereits durch eine bundesweite Aktion anlässlich des Weltdiabetes Tages 2008 einen ähnlich hohen Betrag zur Verfügung gestellt. Die Vertreter der Firma überreichten dieser Tage den Spendenscheck in Anwesenheit des DDB-Vorsitzenden. Die Spende ist zu gleichen Teilen für die Einrichtungen in Lüdenscheid und Apolda bestimmt.
Das Hilfswerk für Jugendliche Diabetiker wurde 1969 gegründet. Aktuell wird die gemeinnützige GmbH zu 56,3 % vom Deutschen Diabetiker Bund und zu 43,7 % vom Verein zur Förderung des Hilfswerks in Lüdenscheid getragen. Seit Juni 1972 betreibt das Hilfswerk eine Jugendhilfeeinrichtung in Lüdenscheid mit 54 Plätzen, die ausschließlich jugendliche Diabetiker aufnimmt. Ein ambulanter Fachdienst ist seit 2008 Anlaufstelle für die ehemaligen Bewohner, die altersbedingt in angemieteten Wohnung leben. Im August 1993 übernahm das Hilfswerk das Kinder- und Jugendheim „Clara Zetkin“ in Apolda. Dort leben 53 Kinder und Jugendliche in einer integrativen Einrichtung, die nicht ausschließlich an Diabetes Erkrankte betreut.
Die Spende der Firma MSD ist für den Ausbau der Einrichtungen und die Finanzierung weiterer Angebote vorgesehen. Die Zahl der Diabetiker und vor allem auch die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die an Diabetes erkranken, steigt weltweit stetig. Dr. med. Silvia Petak-Opel, die Ansprechpartnerin für Patientenbelange bei MSD Sharpe & Dohme, betonte, dass es sehr wichtig sei, die Bekämpfung von Diabetes mellitus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller Akteure zu begreifen, die auch forschende Arzneimittelhersteller wie MSD als Partner einbeziehe. Jeder Beitrag in die Aufklärung und Behandlung der Erkrankung Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen, wie z.B. in Lüdenscheid und Apolda, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg in eine gesündere Zukunft, so Petak-Opel weiter. MSD möchte für Patienten und Patientinnen eine „Vertrauensfirma“ sein. Deshalb wird das Unternehmen „über die Tablette hinaus" denken und Verantwortung leben, so beispielsweise bei der Bewältigung der Krankheit Diabetes mellitus im Kinder- und Jugendalter. Sehr gerne unterstütze man den DDB und seine Jugendeinrichtungen in Lüdenscheid und Apolda.
Bei der Spendenübergabe wies der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes Dieter Möhler darauf hin, wie wichtig eine Unterstützung gerade solcher integrativer Einrichtungen mit bundesweiter Bedeutung sei. Er dankte der Firma MSD im Namen des Deutschen Diabetiker Bundes für deren gemeinnütziges Engagement. Dieter Möhler sagte: „Solches Engagement – uneigennützig, sozial und gerecht – ist in heutigen Zeiten nicht mehr selbstverständlich und hat damit eine überragende soziale Vorbildwirkung. In Zeiten einer nach Kostengesichtspunkten ausgerichteten Gesundheitspolitik verlieren besonders Kinder und Jugendliche immer mehr ihre Chancen auf eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Für den DDB ist deshalb das Hilfswerk von überragender Bedeutung. Wenn wir Kindern und Jugendlichen in schwierigen sozialen und gesundheitlichen Lagen helfen können, sind wir als Deutscher Diabetiker Bund zufrieden.“

3 Bewohner der Einrichtung des Hilfswerks für jugendliche Diabetiker nehmen freudig den Scheck über 10.000 € entgegen. Mit Ihnen freuen sich (von links nach rechts): Kai Woltering (Stellv. Bundesvorsitzender des DDB), Dr. Silvia Petak-Opel (Ansprechpartnerin für Patientenbelange der Firma MSD), Rochus Gieseking (Heimleiter in Lüdenscheid), Uwe Scharf (Geschäftsführer des Hilfwerks) und Dieter Möhler (Bundesvorsitzender des DDB).





