05.05.2007. DDB-Bundesdelegiertenversammlung in Köln:
„Inhaltsreich, konstruktiv und sachkundig ..."
... so bezeichnete Bundesvorsitzender Manfred Wölfert die Delegiertenversammlung vom 5. Mai 2007 in Köln-Mülheim. Der Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahre nach der Wahl des Bundesvorstandes war deutlich weniger auf verbandsinterne Probleme oder Befindlichkeiten als 2005 gerichtet, sondern viel mehr auf die engagierte und konsequente Arbeit des DDB in der gesundheitspolitischen Arena.
Dennoch mussten auch Lösungen im eigenen Leistungsgefüge gefunden werden. Rücktritte der Positionen des Bundesschatzmeisters und des Bundesjugendreferenten sowie Neuorganisation der Bundesgeschäftsstelle hatten die verbleibenden Vorstandsmitglieder vor größere Aufgaben gestellt als üblich. Um so mehr zu würdigen ist ein bundesweiter Zusammenhalt für die wirklich wichtigen Aufgaben im Interesse der Mitglieder und letztendlich aller Betroffenen.
Der DDB, so hat sich gerade in den vergangenen zwei Jahren gezeigt, ist Herausforderungen immer dann gewachsen, wenn es um darum geht, klar formulierte Ziele zu erreichen. Beispielgebend dafür ist die konzentrierte Vorgehensweise in bezug auf die Entscheidung, kurzwirksame Insulinanaloga für Typ 2Diabetiker aus der Verordnungsfähigkeit herauszunehmen. „Dieser Kampf geht weiter", sagte Manfred Wölfert. „Er kostet Zeit und Kraft, darauf müssen wir uns einstellen." Erneute Kraftproben werden sein: weitere Nutzenbewertungen, die Arbeitsweise des IQWiG insgesamt, die Auswirkungen der Gesundheitsreform auf Menschen mit Diabetes, aber auch Aktionen wie die bevorstehende bundesweite Befragung der Bürger mit und ohne Diabetes (siehe Diabetes Journal 6/07, S. 60) Hier muss sich die Pati entenorganisation als schlagkräftig erweisen.

v.l.n.r.: G. Buchholz, M.
Wölfert, M. Hadder, J. Pursche,
A. Witt, E. Brückel, H. Schmidt-Schmiedebach
Hilfreich für die gesamte Verbandsarbeit ist das Wirken der Ausschüsse Deutsche Diabetiker Akademie, Soziales, Öffentlichkeitsarbeit, Gesundheitspolitik und Deutscher Diabetiker Tag, die einen großen Teil der inhaltlichen Arbeit organisieren und an denen fast alle Landesverbände beteiligt sind.
Mit Dank wurde der Bundesvorstand für die Arbeit in den letzten zwei Jahren entlastet. Gewählt werden musste an diesem Tag auch, zwar nicht der Bundesvorstand, aber ein neuer Bundesjugendreferent, der Vorsitzende eines zu bildenden wissenschaftlichen Beirates, zwei neue Revisoren und fünf Delegierte für die DDU ab 2009.
Und hier die Ergebnisse der Wahlen:
Bundesjugendreferentin:
Andrea Witt (Landesverband
Schleswig-Holstein)
Revisoren:
Klaus-Dieter Pritzkow (Landesverband
Schleswig-Holstein)
und
Klaus Werner (Landesverband Niedersachsen)
Wissenschaftlicher
Beirat:
Prof. Hermann von Lilienfeld-Toal (Landesverband Hessen)
ist gewählt
worden für die Bildung eines wissenschaftlichen Beirates des DDB.
Delegierte für die DDU ab 2009
sind:
Gabriele Buchholz, Rosmarie Johannes, Helga
Plagmann, Hermann von Lilienfeld-Toal und Manfred Wölfert.
Alle nahmen die Wahl an und versicherten, die damit verbundenen Aufgaben verantwortungsbewusst wahrzunehmen.
Kontakt:
Rosmarie Johannes
Pressereferentin des DDB
Tel.-Nr.: 0178 / 89 57 886
E-Mail: rosmariej@t-online.de






