22.12.2008. Gesundheitsfonds: "Hände weg vom
Leistungsbereich!"
Rechtsanwalt Dieter Möhler über die
Risiken der Gesundheitsreform
Das anstehende Jahr bringt neue Belastungen für alle. 90 Prozent der
50 Millionen gesetzlich Krankenversicherte werden ab 1. Januar 2009 mit
Teuerungen durch die Einführung des Gesundheitsfonds belastet. Bundeskanzlerin
Angela Merkel hat in der Vergangenheit vom wichtigsten Projekt der Politik
in dieser Legislaturperiode gesprochen. Vielleicht erwartet sie die Unterstützung
breitester Bevölkerungsschichten, die kaum eintreten dürfte. (weiter
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16.12.2008. Liebe Mitglieder und Freunde, liebe Betroffene!
Für den Deutschen Diabetiker Bund und seine Mitglieder geht ein ereignisreiches
Jahr zu Ende. Unsere Gesellschaft verändert sich — und der Deutsche
Diabetiker Bund ebenfalls. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir für alle
von dieser Krankheit Betroffenen eine Lobby sein, damit Diabetiker ihre
Lebensqualität aufrechterhalten bzw. wieder zurückgewinnen können.
Von diesem Anliegen macht auch der neue Vorstand keinerlei Abstriche. Wir
sehen uns derzeit vielfältigen Ansprüchen an die Selbsthilfe
ausgesetzt. Jahr für Jahr werden die Belastungen für alle in
einem Ehrenamt Tätigen, ob in den Landesverbänden oder im Bundesverband,
ständig höher. (weiter
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16.12.2008. Diabetische Hilfsmittelversorgung neu geregelt
Der Bundesvorstand teilt mit, dass mit Wirkung zum 1. Januar 2009 die
Hilfsmittelversorgung durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen
in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV - OrgWG) einer Neuregelung
zugeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt suchen sich die Krankenkassen
die Vertragspartner selbst aus, welche noch Leistungen erbringen dürfen.
Auswirkungen wird dies u. a. im Bereich der Versorgung mit Insulinpumpenzubehör
haben. (weiter
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24.11.2008. Dieter Möhler neuer Vorsitzender des Deutschen Diabetiker-Bundes
Kassel. Letztes Wochenende trat Heinz Windisch, der Vorsitzende des Deutschen
Diabetiker-Bundes (DDB) von seinen Ämtern zurück. Dies gab heute
den erweiterten Bundesvorstand des wohl größten Patientenverbandes
in der Bundesrepublik für die Interessen aller Diabetiker im Selbsthilfebereich
Anlass, den Meininger Rechtsanwalt Dieter Möhler (44), der bislang
schon als Stellvertretender Windisch‘ fungierte, zum neuen Vorsitzenden
des Verbandes zu wählen. Sein Stellvertreter wurde der Dillenburger
Amtsgerichtsdirektor im Ruhestand, Anton Novak (71). Dieser ist auch stellvertretender
Vorsitzender des Arbeitskreises der Pankreatektomierten e.V., Schatzmeister
bleibt ohne Neuwahl der Bremer Vermessungsingenieur Jens Pursche (37). (weiter
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07.11.2008. Weltdiabetestag am 14. November:
"Kinder und Jugendliche mit
Diabetes - Das geht uns alle an"
Der Weltdiabetestag steht auch 2008 (wie schon 2007) unter dem Leitmotiv "Diabetes
bei Kindern und Jugendlichen". Die Deutsche Diabetes-Union (DDU)
veranstaltet am Samstag, den 15. November, ab 11 Uhr im Berliner Musiktheater "ATZE",
Luxemburger Straße 20, die bundesweite Hauptveranstaltung. Eingeladen
sind betroffene Kinder und Jugendliche, ihre Familienangehörigen,
und alle die an diesem Thema interessiert sind. Der Eintritt ist frei.
(PDF,
60 KB)
Weltdiabetestag 2008: Einladung zum Round-Table-Gespräch in Berlin
Am 14. November ist Weltdiabetestag (WDT). Wie von der Deutschen Diabetes-Union
beauftragt, organisiert in diesem Jahr der Verband der Diabetes-Beratungs-
und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) die offiziellen
deutschen Veranstaltungen zum WDT am 14. und 15.11. in Berlin. Ein ambitioniertes
Programm ist den vergangenen Monaten entstanden, ein Szenario rund um
das Motto: Kinder und Jugendliche mit Diabetes - Das geht uns alle an!
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Schirmherrschaft übernommen.
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Neuer Präsident der Deutschen Diabetes-Union
In der Sitzung des DDU-Vorstandes am 15. Juni 2008 legte Prof. Dr. Eberhard
Standl sein Amt als Präsident der DDU aus persönlichen Gründen
nieder. (weiter
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20.05.2008. Halbherzige Entscheidung zur Erstattung kurzwirksamer
Analoginsuline
Als Patientenorganisation für Menschen mit Diabetes begrüßt der
Deutsche Diabetiker Bund (DDB) die Entscheidung des Bundesministeriums für
Gesundheit (BMG), dass für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 bis
zur Vollendung des 18. Lebensjahres weiterhin moderne kurzwirksame Analoginsuline
von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. (weiter
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15.04.2008. Dringend notwendig: neue Gesetze für die Kennzeichnung von Lebensmitteln
(Kassel) Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) unterstützt Bemühungen
der Verbraucherzentrale Hamburg, irreführenden Kennzeichnungen auf Lebensmitteln
kritisch nachzugehen. DDB-Bundesvorsitzender Heinz Windisch: „Es gibt keine
so genannte Diabetesdiät. Für Menschen mit Diabetes ist jede gesunde
Vollwertkost geeignet, die ihnen hilft, sich kalorienbewusst zu ernähren. (weiter
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27.03.08. Diabetes-Therapie immer mehr eingeschränkt:
Jetzt auf www.diabsite.de aktiv werden!
Kinder und Erwachsene mit Diabetes Typ 1 sind auf Insulin angewiesen.
Geht es nach dem Willen der Politik (IQWiG und G-BA), sollen für
gesetzlich Versicherte nun die kurzwirksamen Insulinanaloga gestrichen
werden. Grund hierfür sind geringe Mehrkosten gegenüber
Humaninsulinen. Die endgültige Entscheidung, ob die gesetzliche
Krankenversicherung moderne Insuline auch weiterhin erstatten
muss, fällt in den kommenden Wochen das Bundesministerium
für Gesundheit (weiter
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13.03.2008: Kinder gingen für den Erhalt ihres Insulins
auf die Straße
Der Beschluss des G-BA von Ende Februar macht ihnen Sorgen. Er könnte
das Aus für ihre Lebensqualität, erreichbar durch kurzwirksames Analoginsulin,
bedeuten! Etwa 80 Kinder, die zusammen mit Ihren Eltern und anderen Personen
mit Typ-1-Diabetes ca. 200 Teilnehmer ergaben, waren aus verschiedenen Regionen
des Landes zusammen gekommen. Unterstützt von Ärzten/innen, Krankenschwestern
und Pflegern, sowie Diabetesberatern/innen waren Vertreter vieler Selbsthilfeorganisationen
angeführt von der BFJD - Bundesweite Fördergemeinschaft Junger Diabetiker
e. V. auf dem Weg zum Bundesministerium für Gesundheit. (weiter
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28.02.2008. Rabattverträge der AOK sichern preisgünstige
Insulinanaloga
Typ-1-Diabetiker, die bei der AOK versichert sind, werden weiterhin kurzwirksame
Insulinanaloga erhalten können. Das gewährleistet Insulinanaloga
erhalten können. Das gewährleistet die AOK durch ihre 2006 abgeschlossenen
Rabattverträge mit Pharmaherstellern. "Damit ist sichergestellt, dass
die kurzwirksamen Insulinanaloga für AOK-Versicherte nicht teurer sein
werden als Humaninsulin", sagte Sabine Beckmann vom AOK-Bundesverband am Donnerstag
(28. Februar). (weiter
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28.02.08. Aufruf der BFJD:
"Wir demonstrieren am Donnerstag den 13.03.2008 für
die Gesundheit & Lebensqualität unserer Kinder"
Versammlungsthema ist: "Verordnungsfähigkeit von Analoginsulinen
für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1"
Das Ziel dieser Aktion ist es, die notwendige Zustimmung der Politik zum
G-BA Beschluss vom 21.2.2008 zu verhindern. Der Beschluss der G-BA lautet,
dass kurzwirksame Analoginsuline für Patienten mit Diabetes Typ 1
in der Regel nicht mehr verordnungsfähig sind, solange sie mit Mehrkosten
im Vergleich zu kurzwirksamen Humaninsulin verbunden sind (Rabattverträge
gibt es zwar für Typ 2 Diabetiker, werden aber nach unseren derzeitigen
Informationen für Menschen mit Typ 1 Diabetes nicht vereinbart). (weiter
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22.02.08. (Kassel) Der Vorstand des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) kritisiert den heute verkündeten Vorschlag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Umgang mit Analoginsulinen für Typ 1 Diabetiker. Die modernen Insuline, die den Betroffenen Therapiefreiheit für einen ungestörten Tagesablauf gewähren und deshalb längst internationaler Standard sind, sollen nur noch den Patienten verschrieben werden, die sie derzeit einsetzen. Neu Diagnostizierte sollen auf Humaninsuline eingestellt werden, womit es schwierig ist, sich in Schul- und Berufsalltag sowie in ein aktives gesellschaftliches Leben einzubringen. (weiter lesen)
23.01.2008 Die TEDDY Studie - wer macht mit?
Ablauf und Hintergründe der Studie
Die TEDDY Studie untersucht die umweltbedingten Ursachen des Typ 1 Diabetes
bei Kindern. Wissenschaftler vermuten, dass neben den vererbten Diabetes-Risikogenen
auch die Umwelt die Entstehung von Typ 1 Diabetes bewirken kann. (weiter
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14.01.2008. DDB bietet IQWiG weiter Paroli
Bei aller Bereitschaft zu konstruktiver Zusammenarbeit mit dem IQWiG wehrt
sich der DDB unbeirrt weiter gegen alle Maßnahmen und Entscheidungen,
die den Interessen der Menschen mit Diabetes widersprechen. Zu aktuellen
Problemen wie dem Einsatz von Analog-Insulinen bei Betroffenen, deren
Lebensqualität damit gewährleistet ist, sowie der Notwendigkeit
der therapieabhängigen Blutzucker-Selbstkontrolle für alle
Betroffenen ist der DDB gewappnet und sieht für anstehende Auseinandersetzungen
starke Partner, auch in der Ärzteschaft, an seiner Seite. (weiter
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07.01.2008 DDB hat neuen Bundesvorstand
Mit einem neuen Vorstand ist der Deutsche Diabetiker Bund ins neue Jahr
gestartet. Bundesvorsitzender ist Heinz Windisch (52), vielen auch bekannt
als Präsident des Verbandes der Krankenversicherten Deutschlands
e.V. (VKVD). Seine beiden Stellvertreter sind der Rechtsanwalt Dieter
Möhler (43) und die Journalistin Rosmarie Johannes (60). Zum Bundesschatzmeister
wurde der Vermessungsingenieur Jens Pursche (36) gewählt. (weiter
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Kampagne "Besser messen - Aktiver leben"
Die Kampagne zielt darauf, insulinbehandelten Menschen mit Diabetes die Wichtigkeit der regelmäßigen und situationsbedingt notwendigen Blutzuckermessung zu verdeutlichen. Weiteres Ziel der Kampagne ist es zu motivieren, Bewegung und Sport unabhängig vom Diabetes-Typ als wichtige Bestandteile der Diabetestherapie in den Alltag einzubinden und aktiver in der Lebensführung zu sein. Die überaus erfolgreiche Biathletin Uschi Disl unterstützt die Aktion.
Seine Königliche Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg unterstützt neue Stiftung Dianiño für diabeteskranke Kinder
Die Zahl der in Deutschland an Diabetes erkrankten Kinder nimmt stark zu. Die Diagnose Diabetes bedeutet für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen, dass sie ihr Leben nach der chronischen Erkrankung ausrichten müssen. Eine Situation, die für viele eine große Belastung ist. Mit dem Ziel "Kindern mit Diabetes eine Zukunft" will die Stiftung Dianiño Familien den Umgang mit Diabetes erleichtern. Der Schirmherr Seine Königliche Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg unterstützt die Gründungsveranstaltung. Experten aus dem Kuratorium der Stiftung stellen die wichtigsten Projekte jetzt erstmalig vor.





