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Meldungen 2006

 

12.12.2006 "Wir legen hier die Regeln fest": Diabetiker Bund verläßt den Saal
Zwei Tage nach dem Weltdiabetestag ist es am 16. 11. in Köln beim “Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen” (IQWiG) zu einem Eklat gekommen: Die dortige Anhörung über den Nutzen der “Insulin-Analoga” haben Vertreter des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) und weitere geladene Teilnehmer unter Protest verlassen. (weiter lesen)

 

02.12.2006. Protestaktion / Kundgebung des DDB in Köln vor dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(weiter lesen)

 

27.11.2006 Bericht aus der Ärzte-Zeitung:
Bei Rabattvertrag kein Grund für Regreßangst
Existieren Rabattverträge zwischen Hersteller und Kasse, dann haben Vertragsärzte bei der Verordnung kurzwirksamer Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker keinen Regreß zu fürchten. Das hat auch das Bundesgesundheitsministerium bestätigt.

 

27.11.2006. Bericht aus der Ärzte-Zeitung:
Therapiewechsel nicht nötig
Krankenkassen können für immer mehr Typ-2-Diabetiker, die gesetzlich versichert sind, auf Rabattverträge verweisen, die sie mit Herstellern kurzwirksamer Insulinanaloga geschlossen haben.

 

17.11.2006. Die Ärztezeitung berichtet:
Wortprotokolle sind das Monopol des IQWiG

 

31.10.06.  Welche Direktverträge zwischen Herstellern und Krankenkassen bereits für die weitere Verordnungsmöglichkeit von kurzwirksamen Insulinanaloga bestehen, haben wir in einer Tabelle zusammengefasst, die wir in Abständen aktualisieren. Tabelle Direktverträge

 

Verordnungsfähigkeit von kurzwirksamen Insulinanaloga

(Kassel, den 06.10.2006)

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine Freude, Sie als Erste über einen Durchbruch in Sachen Insulinanaloga zu informieren.
Wie Sie wissen, haben wir eine Reihe offizieller und interner Aktivitäten bei Politik und Industrie, teilweise gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Union, den Berufsverbänden und Diabetologen entwickelt.

Wir haben einen "Runden Tisch" gefordert, der zwar noch nicht verabredet ist, aber die Industrie - die Firma Lilly - hat gehandelt. Durch die Rabattöffnungsklausel, die die Politik dem G-BA auferlegt hat (eine Auswirkung unserer massiven Vorgehensweise), ist es mit den ersten Kassen zu Direktverträgen gekommen. Dies ist erst der Anfang; ich bin sicher, die anderen Kassen werden nachziehen, ebenso wie weitere Industrieunternehmen.

Wir werden uns eingehend mit der Handhabung auseinandersetzen und Empfehlungen vorbereiten. Ich hoffe, dass das Chaos in der Insulinversorgung im Interesse der Betroffenen schnellstens ein Ende findet, bevor es zu ernsthaften Komplikationen kommt.

Für heute als erste Literatur die mir eben zugestellte Pressemitteilung der Fa. Lilly.

Viele Grüße
Manfred Wölfert
Bundesvorsitzender
Deutscher Diabetiker Bund e.

 

23.09.2006. Appell des Deutschen Diabetiker Tages
Motto: "Für ein selbst bestimmtes Leben mit Diabetes"
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10.09.2006. Resolution der unter dem Dach der Deutschen Diabetes-Union zusammengeschlossenen Verbände(- Deutscher Diabetiker Bund e.V., Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V., Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V., Deutsche Diabetes Gesellschaft-) zur Entscheidung über den Einsatz von kurz wirksamen Insulinanaloga bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
(PDF-Dokument, 28 KB)

 

10.09.06. Brief des DDB an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt - Das Maß an Patienten- und Arzt-Verunsicherung ist voll!

Für den Deutschen Diabetiker Bund zeigt sich eine absolute Verwirrung der Patienten und scheinbar auch der Ärzte hinsichtlich Insulinanaloga-Verordnungen durch die Veröffentlichung von IQWiG-Berichten. Dies, obwohl noch keine Rechtswirkung entstanden ist.  
(PDF-Dokument, 144 KB)

 

07.09.2006. Standpunkt des DDB zum Vorbericht des IQWiG zur "Nutzenbewertung von kurzwirksamen Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1" - Betroffene wiederum ausgegrenzt

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) akzeptiert das Fazit im Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur „Nutzenbewertung von kurzwirksamen Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ1“ nicht. Wie bereits für die Betroffenen mit Typ-2-Diabetes wird auch für die Menschen mit Typ-1-Diabetes kein sicherer „Nachweis für einen patientenrelevanten Zusatznutzen kurzwirksamer Insulinanaloga gegenüber Humaninsulin“ gefunden.

 

04.09.2006. Der Vorbericht zu kurzwirksamen Insulin-Analoga bei Diabetes mellitus Typ-1 ist da!

Sehr geehrte Diabetiker und Besucher der DDB-Internetseite – unter nachfolgender Internet-Adresse können auch Sie den Vorbericht zu den kurzwirksamen Insulin-Analoga bei Diabetes mellitus Typ-1 des „Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)“ aufrufen. (PDF-Dokument, 611 KB) oder Kurzinfo.

 

Patienteninformation vom BUNDESVERBAND NIEDERGELASSENER DIABETOLOGEN E.V. zu kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ 2-Diabetiker
(PDF-Dokument, 255 KB)

An der in der Patienteninformation erwähnten Dokumentation des DDB können Sie sich hier beteiligen.

 

Welche Initiativen hat der DDB e.V. zu den kurzwirksamen Analoginsulinen (Apidra, Humalog, Liprolog, NovoRapid) für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 unternommen
(PDF-Dokument, 121 KB)

 

Insulin-Analoga für Typ-2-Diabetiker - Probleme (?) durch die Umstellung von kurzwirksamen Insulin-Analoga auf kurzwirksames Humaninsulin

Patienten, die als Typ-2-Diabetiker kurzwirksame Insulin-Analoga anwenden, können uns über ihre persönlichen Probleme bei einer Umstellung auf Humaninsulin berichten.

 

01.08.2006. Der DDB wendet sich mit der gemeinsamen Resolution vom 27.07.2006 an die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel. Ein Schreiben mit ähnlichem Inhalt erfolgte an die Bundesgesundheitsministerin, Frau Ulla Schmidt.
Schreiben Frau Dr. Merkel (PDF-Dokument, 27 KB)

 

27.07.2006. Resolution der unter dem Dach der Deutschen Diabetes-Union zusammengeschlossenen Verbände zur Entscheidung über den Einsatz von kurz wirksamen Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes
(PDF-Dokument, 28 KB)

 

Kurzwirksame Insulinanaloga – Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) sagt "Nein"
Diabetologen sehen sich am Gängelband

Mühlhausen – 27. Juli 2006: Einen Entschluss mit weitreichenden, teuren und unbequemen Folgen nennt der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) den Beschluss, kurzwirksame Insulinanaloga aus der Verordnungsfähigkeit zu nehmen. „Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zugelassenen Ausnahmen sind Feigenblätter, die die politisch gewollte Blöße der Rationierung pur zu Lasten der Patienten nicht verdecken können“, kritisiert Dr. med. Richard Daikeler vom Vorstand des BVND.

 

Spiel, Spaß und Spannung in Kassel!
Deutscher Diabetiker Tag 2006

Auf nach Kassel, am 23. September 2006 findet der Deutsche Diabetiker Tag 2006 in der Stadthalle von Kassel statt.

Mitmachzirkus, professionelle Vorträge von renommierten Referenten in Deutschland, Schminkaktionen, Zauberer, Puppentherapeutin u.v.m. bilden diesmal das Rahmenprogramm insbesondere auch für junge und jugendliche Diabetiker beim Deutschen Diabetiker Tag 2006.

Während 2004 der Kinder- und Jugendbereich noch viele Er-
wartungen offen ließ, ist sich der jetzige Bundesjugendreferent Christopher Hortian dieses Jahr sicher, dass das aktuelle Angebot für eine Diabetes-Tagesveranstaltung in Deutschland bisher einmalig sein wird. „Ich persönlich rechne fest mit mindestens 300 Kindern und Jugendlichen, viele Anmeldungen liegen jetzt schon vor“, so Christopher Hortian.

 

Arzneien im Kosten-Check

20.07.06. Auch die regionale Presse der HNA (Hessische/Niedersächsische Allgemeine) in Kassel am Ort unserer DDB-Bundesgeschäftsstelle befasst sich mit dem Beschluss des G-BA zu Analoginsulinen.
zum Artikel

 

Umstrittene Sparmaßnahmen bei der Behandlung von Typ-2-Diabetikern

Am 18. Juli 2006 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seinen Beschluss zur Behandlung von Menschen mit Typ-2-Diabetes mit kurzwirksamen Insulinanaloga bekanntgegeben: Kurzwirksame Insulinanaloga für Menschen mit Typ-2-Diabetes werden nur noch dann von der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Begründung: Nach Überzeugung des G-BA haben die kurzwirksamen Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker keinen belegten Zusatznutzen für die Patienten, sind aber mindestens 30 Prozent teurer. Die Begründung für den Beschluss des G-BA geht auf eine umstrittene Nutzenbewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zurück. Würden die Hersteller ihre Preise entsprechend senken, würden auch Typ-2-Diabetikern diese Insuline wieder erstattet werden. Dies bestätigte Rainer Hess, der Vorsitzende des G-BA, während einer Pressekonferenz in Berlin am Mittwoch, 19. Juli. Derzeit gibt es keine Hinweise dafür, dass die Hersteller Preissenkungen planen.

 

Politik muss die Entscheidung stoppen
G-BA beschneidet Diabetikern Zugang zu modernen kurzwirksamen Insulinanaloga

Kassel, 18. Juli 2006. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juli seine Entscheidung bezüglich der Streichung kurzwirksamer Insulinanaloga aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen bekannt gegeben. Ab voraussichtlich September dieses Jahres dürfen Ärzte kurzwirksame Insulinanaloga nur noch in Ausnahmefällen an Diabetiker Typ-2 verschreiben; somit bleibt einem Großteil der betroffenen Patienten der Zugang zu diesen modernen Medikamenten verwehrt. „Jetzt ist die Politik in der Verantwortung, dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Verordnungsfähigkeit kurzwirksamer Insulinanaloga entgegen zu wirken.“, kommentiert der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Manfred Wölfert, diese Entscheidung. „Kein verantwortlicher Politiker kann dabei zusehen, wie Hunderttausenden chronisch Kranken ein wichtiges Medikament vorenthalten wird.“ so Wölfert.

 

Protestaktion "Patienten wehren sich": Bereits über 180.000 Unterschriften gesammelt

Kassel, 4. Juli 2006: Ein stolzes Zwischenergebnis der Aktion „Patienten wehren sich“ hat der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) heute präsentiert: Bundesweit wurden mehr als 180.000 Unterschriften für den Erhalt der kurzwirksamen Insulinanaloga in der Diabetestherapie gesammelt. „180.000 Stimmen bedeuten die rote Karte gegen die Ausgrenzung von Patienten, wenn es um Weichenstellungen in der modernen medizinischen Therapie geht“, unterstreicht DDB-Bundesvorsitzender Manfred Wölfert.

 

Stellungnahme des Deutschen Diabetiker Bundes zur Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss zum Thema "Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Typ-2 Diabetes"
(PDF-Dokument, 83 KB)

 

Kurz wirksame Analoginsuline:
Protestaktion "Patienten wehren sich"
100.000 Unterschriften im Bundesgesundheitsministerium übergeben

Berlin, 23.03.2006. Mit rund 100.000 Unterschriften protestieren Diabetespatienten gegen die drohende Herausnahme der kurz wirksamen Analoginsuline aus der Verordnungsfähigkeit. Die Unterschriften wurden gemeinsam mit einem Resolutionstext am letzten Mittwoch, 22. März 2006, dem Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Dr. Klaus Theo Schröder, durch den Deutschen Diabetiker Bund (DDB), die Deutsche Diabetes Union (DDU) und den Berufsverband Deutscher Diabetologen (BDD) in den Räumen des Ministeriums in Berlin übergeben. „Die gewaltige Zahl an Unterschriften kam in nur wenigen Wochen zustande. Die Aktion wird auch im April weitergeführt. Dann wird voraussichtlich der Gemeinsame Bundesausschuss über die Verordnungsfähigkeit entscheiden“, beschreibt Manfred Wölfert, Vorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB). Die Patientenkampagne startete Anfang Februar.

 

Kurz wirksame Analoginsuline:
Protestaktion "Patienten wehren sich"
100.000 Unterschriften im Bundesgesundheitsministerium übergeben

Berlin, 22.03.2006. Mit rund 100.000 Unterschriften protestieren Diabetespatienten gegen die drohende Herausnahme der kurz wirksamen Analoginsuline aus der Verordnungsfähigkeit. Die Unterschriften wurden heute (Mittwoch, 22. März 2006) dem Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Dr. Klaus Theo Schröder, durch den Deutschen Diabetiker Bund (DDB), das Patientenmagazin „Diabetes Journal“, die Deutsche Diabetes Union (DDU) und den Berufsverband deutscher Diabetologen (BDD) in den Räumen des Ministeriums in Berlin übergeben. Diese gewaltige Zahl an Unterschriften kam in nur wenigen Wochen zustande. Anfang Februar startete der DDB mit der Patientenkampagne. Staatssekretär Dr. Schröder würdigte bei der Übergabe das Engagement der Patientenverbände, die Unterschriftenaktion organisiert zu haben. Er betonte, mit den Verbänden im Gespräch bleiben zu wollen.

 

Diabetikerversorgung:
Die Interessen der Betroffenen sind nicht ausschlaggebend!

Berlin, 15.02.2006. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) kritisiert scharf die Nichtbeachtung der Interessen von Menschen mit Diabetes. Dies ist der Fall, sollten kurz wirksame Analoginsuline tatsächlich aus der Verordnungsfähigkeit genommen werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat für heute (15.02.06) die Veröffentlichung des Schlussberichtes zur Nutzenbewertung der kurz wirksamen Analoginsuline angekündigt.

 

An Diabetes-Patienten!
Eine Unterschrift zum Erhalt Ihrer Lebensqualität!

Die Gesundheitspolitik ist drauf und dran, die Lebensqualität von Diabetespatienten massiv einzuschränken! Mit Zorn beobachtet der Deutsche Diabetiker Bund, der älteste Patientenverband für diese Krankheit, die große Gefahr, dass kurz wirksame Analoginsuline Ihnen in wenigen Wochen nur noch unter großen Einschränkungen und mit hoher finanzieller Belastung verschrieben werden dürfen.
(Patientenbrief mit Unterschriftenliste)

Für alle, die sich beteiligen möchten, aber keine Unterschriftenliste in Umlauf bringen können, haben wir ein persönliches Protestschreiben vorbereitet:

» Protestbrief als Word-Dokument
» Protestbrief als PDF-Dokument
» Bei postalischer Zusendung an den DDB zur Weiterleitung:

Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Goethestr. 27
34119 Kassel

 

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